MAGDALENA SÜNDERIN

nach dem Roman von Lilian Faschinger

2013. Koproduktion mit dem Museum Moderner Kunst Kärnten (MMKK)

Die Burgkapelle mit den Fromiller-Fresken ist der ideale Raum für die theatralische Umsetzung des Erfolgsromans der Kärntner Schriftstellerin, in dem eine Frau einen Priester entführt, um ihm in einer aberwitzigen Suada von ihren sieben Affären zu beichten. Eine fesselnde und komische Abrechnung mit dem Landleben, der Kirche und der unausweichlichen Katastrophe zwischen Mann und Frau. Geschrieben in einer entfesselten musikalischen Sprache, zum ersten Mal für das Theater dramatisiert und inszeniert von Ute Liepold.

DRAMATISIERUNG UND INSZENIERUNG Ute Liepold
ES SPIELEN Jutta Fastian, Michael Kristof, Johannes Flaschberger
BÜHNE Dietmar Kaden
VIDEO Philip Kandler

PRESSESTIMMEN

„Hinter einem dominanten Kreuz, das mit klugem Lichteinsatz belebt wird, liegt Stift Ossiach samt Aussicht auf den See (auf Fromillers Fresko9. Davor bleibt Jutta Fastian in der Titelroole betont cool, während der schwerfällige Priester von Hannes Flaschberger in den knapp 80 Minuten sinnliche Körperlichkeit entwickelt und Miha Kristof vom Tänzer Pablo über den Zeugen Jehovas bis zum Chauffeur die fehleranfälligen Mannsbilder durchdekliniert.“ (Kleine Zeitung)

„Vor den barocken Fresken thront ein weißes, breites Kreuz auf der Bühne zwischen drei in Zellophan gewickelte Klappstühlen. Mädchen der Singschule Carinthia stimmen gekonnt mit orthodoxem Kirchengesang auf die Geschichte der Lustmörderin ein.“ (Kronen Zeitung)

 

Fotos: © Ferdinand Neumüller