Pressestimmen

TANZCAFE TREBLINKA

„Globocniks Alter Ego erscheint in Ute Liepolds beachtenswerter Inszenierung als gut gelaunter Moderator einer gespenstischen TV-Conférence. Wie Marcus Thill in dieser Rolle die „Kamingespräche unter Massenvernichtern“ aufleben lässt, jagt einem den Schauder über den Rücken. Und Andreas Jähnert läuft in seinem erschreckenden Verdrängungsmonolog in einer auch athletisch erstaunlichen Leistung der Vergangenheit davon…“ (Der Standard, 28. 01. 2017)

„Ute Liepold hat Koflers rhythmisches Furioso gegen die Verdrängung der Nazi-Vergangenheit und die in der Maske der Unkenntnis steckende Oberflächlichkeit der Gesellschaft zu einem spannenden Abend mit musikalischen Interventionen verdichtet.“ (Kleine Zeitung, 28.1. 2017)

„Was für eine hämmernde Anklage, was für ein grandioses Stück, das Ute Liepold mit Werner Kofler „Tanzcafé Treblinka“ zum Klingen bringt…Ein Muss!“ (Kronen Zeitung, 6.2. 2017)

ANTIGONE

„Feuriges Wortduell aus der Antike: Das Erfolgskonzept des Vorjahres bewährt sich für das Freiluft-Projekt des Theaters Wolkenflug auch heuer wieder: Begeisterten 2016 „Die Perser“ von Aischylos in der Arena von Virunum, so fesselt heuer „Antigone“ von Sophokles inmitten der römischen Ausgrabungen am Magdalensberg.“ (Kleine Zeitung, 23.06.2017)

„Wie eine Braut, die den Tod freiwillig umarmen wird, steht sie im weißen Kleid am steilen Waldrand. Unter ihr bereiten Ausgrabungen im Archäologischen Park der Tragödie eine stimmige Kulisse, die Theater Wolkenflug und Ute Liepold virtous nutzen, um Sophokles‘ „Antigone“ durch Jahrtausende die Hand zu reichen“. (Kronen Zeitung, 18.06.2017)

PUBLIKUMSBESCHIMPFUNG

„Ute Liepold inszeniert (…) dicht und mit leichter Hand. Dicht, weil sie Tempo und Rhythmus des Einakters zügig durchzieht; leichthändig, weil sie die vier ursprünglich männlichen Rollen mit Damen besetzt und Handkes Choreographie der Worte entsprechende Lockerheit verleiht.“ (Kronen Zeitung, 07.12.2017)

„Handke macht mit Worten Musik und die Regisseurin hat den passenden Rhythmus dazu gefunden. Der Ton wird nie aggressiv, sondern ist von spöttischer Freundlichkeit. „Eine wunderbare Komödie“, möchte man den vier Sprachrohen Handkes zurufen. Und beim Schlußapplaus nicht vergessen: „Ihr seid das Thema“. (Kleine Zeitung, 7.12.2017)