THEATER wolkenflug

aranjuez
asylbeifreunden
handke
hybris
ka
ka2
kafka
magdalena
magdalena2
magdalena3
perser
reigen
reigen2
theater
verkaufen
windmaschinen
windmaschinen2
windmaschinen3

Wir machen zeitgenössisches Theater mit Anspruch auf Gegenwartsrelevanz an Orten, an denen eigentlich nicht Theater gespielt wird. Die ersten Projekte fanden bereits vor 10 Jahren in Stift Griffen statt (Uraufführung von Josef Winklers „Blutorange mit Heiligenschein“), danach folgten erfolgreiche Produktionen wie „wählt mich“ oder die theatrale Installation „150 Frauen“ im Quadrat (heute „Theater Halle 11“) und am Spielort „artecielo“. Seit 2013 finden regelmäßig zwei bzw. drei Produktionen im Jahr statt. Regisseurin Ute Liepold wurde für die Inszenierung der Uraufführung von Robert Woelfls „wir verkaufen immer“ im Landesmuseum Kärnten im Jahr 2013 für den Nestroy-Preis („Beste Bundesländer-Aufführung“) nominiert. Danach folgten die Uraufführung von „Magdalena Sünderin“, eine Dramatisierung des Erfolgsromans von Lilian Faschinger im MMKK und die Inszenierung von „Reigen revisited“, einer Uraufführung von 10 neu geschriebenen Szenen von zeitgenössischen AutorInnen im Großen Wappensaal zu Klagenfurt im Mai 2014. Im Winter ging das großangelegte Projekt „Weihnachtsoratorium / Asyl bei Freunden“ im Klagenfurter Dom über die Bühne, im Mai 2015 die Inszenierung von Gert Jonkes „Die Hinterhältigkeit der Windmaschinen“ am Areal der Evangelischen Johanneskirche, eine Szenenauswahl von Shakespeares „Julius Cäsar“ im Rahmen der Römertage am Magdalensberg, sowie im September 2015 die Inszenierung von Peter Handkes „Die schönen Tage von Aranjuez“ im Garten der Villa Miralago am Wörthersee.

Der Anspruch der Projekte war, aktuelle Texte und Themen - in der Regel mit Kärntenbezug - aufzugreifen und in zeitgenössischer Form und mit überregionalem Anspruch umzusetzen. „Theater Wolkenflug“ verstehe sich insofern aus Kärntner Schauspielhaus, und das mittelfristige Ziel ist es, diese programmatische Ausrichtung kontinuierlich weiter zu verfolgen und sukzessive stärker zu institutionalisieren. Ganz bewusst agieren wir ohne fixe Spielstätte und bringen das Theater an Orte, die mit ihrer besonderen Aura oder ihrer thematischen Verbindung zum jeweiligen Projekt zu einem besonderen Theatererlebnis führen. In diesem Sinn ist die jeweilige Erschließung des Ortes für Theater – seien es nun Museen oder Austellungsräume, Kirchen oder Open-Air-Situationen – eine zusätzlich Aufgabe, der wir uns gerne stellen. Das impliziert auch, für das jeweilige Projekt Kooperationspartner zu finden, die ihre jeweiligen personellen, infrastrukturellen, werbetechnischen und finanziellen Ressourcen in das Projekt einbringen. Das führt zu einem spannenden und befruchtenden Austausch, zur Erschließung neuer Publikumsschichten und nicht zuletzt zu einer nachhaltigen Nutzung.

Das „Theater Wolkenflug“ wird von Ute Liepold und Bernd Liepold-Mosser geleitet, wobei Ute Liepold die künstlerische Durchführung und Inszenierung, Bernd Liepold-Mosser die Produktionsseite und die dramaturgische Begleitung übernimmt.